Lorenz Ritter & Hans Ströse
(1832 - 1921/geb. 1884)
Pottenstein
Aquarell
Orinigal Illustrationsvorlage
Maße: 16,5 x 24,5 cm
Monogrammiert
Biografie
Lorenz Ritter (1832 - Nürnberg - 1921) deutscher Maler und Kupferstecher, Schüler von Carl Alexander Heideloff. Lorenz Ritter ist der jüngere Bruder des Malers Paul Ritter (1829-1907). Beide Brüder studierten Malerei und Grafik an der Kunstgewerbeschule Nürnberg (heute: Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) und bereisten gemeinsam Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich. Bekannt wurde Ritter insbesondere durch seine Architekturbilder und -stiche vom alten Nürnberg. Zu seinen bekanntesten Bildern gehören „Der Schöne Brunnen auf dem Hauptmarkt in Nürnberg“, „Das Sakramentshaus in der Lorenzkirche“ und „Die Wöhrdertorbastei“. Eine weite Verbreitung fand sein Mappenwerk mit Radierungen „Malerische Ansichten aus Nürnberg“ (1871–1876). Gemeinsam mit dem Schwager Johann georg Riegel (1832-1904), ebenfalls Maler, gründete Ritter das grafische Atelier „Ritter und Riegel“. Drei der Söhne Lorenz Ritters waren ebenfalls als Künstler tätig. Lorenz arbeitete eng mit seinem Bruder Paul Ritter zusammen, solange dieser lebte. Anlässlich des 100. Todestags seines Bruders Pauls wurde Lorenz gemeinsam mit der ganzen Künstlerfamilie 2007 von der Gemälde- und Skulpturensammlung der Museen der Stadt Nürnberg durch eine große Ausstellung im Museum Industriekultur gewürdigt. Lit.: Ursula Kubach-Reutter: Spätromantik im Industriezeitalter. Die Nürnberger Künstlerfamilie Ritter. Ausstellungskatalog der Gemälde- und Skulpturensammlung der Museen der Stadt Nürnberg im Museum Industriekultur. Museen der Stadt Nürnberg, Nürnberg 2007.
Hans Ströse (geboren 1864): Landschafts- und Bildnismaler. 1886 Studium an der AdBK Dresden, 1890/91 arbeitete er auf Madeira, anschließend wieder in Dresden und kurzer Aufenthalt in Schlesien. Später siedelte er nach München über, wo er Landschaften und Portraits malte. 1898-1900 war er in Nürnberg als Bildnismaler tätig, anschließend Rückkehr nach München, wo er als Lehrer für Aktzeichnen an der Städt. Gewerbeschule wirkte.